MINT-Berufe der Zukunft: Zweites Projekttreffen in Berlin
Bei hochsommerlichen Temperaturen von fast 40 Grad kamen Ende Juni 20 Lehrkräfte aus 13 Ländern in Berlin zum zweiten Projekttreffen von „MINT-Berufe der Zukunft“ zusammen. Trotz der Hitze wurde intensiv gearbeitet. Im Mittelpunkt stand die Weiterentwicklung innovativer Unterrichtsmaterialien, die Berufsorientierung direkt in den MINT-Unterricht integrieren.
Bereits zum Projektauftakt im November 2025 hatten sich die Teilnehmenden in Berlin kennengelernt und erste Ideen entwickelt. Seitdem arbeiteten sie in internationalen Teams intensiv an ihren Materialien und erprobten erste Unterrichtseinheiten im Klassenzimmer. Das zweite Projekttreffen bot nun die Gelegenheit, diese Erkenntnisse zusammenzuführen, die Materialien weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte bis zur Veröffentlichung zu planen.
Die vier internationalen Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit den Themen Wasser, Weltraum, Biologie und Robotik sowie das perfekte T-Shirt. Gemeinsam entwickeln sie interaktive Unterrichtsmaterialien, die Schüler*innen zeigen, wie die im MINT-Unterricht erworbenen Kompetenzen mit zukünftigen Berufsfeldern verknüpft sind. Dabei entstehen vielfältige Formate – von projektbasierten Lernaufgaben über Quizze bis hin zu Rollenspielen.
Zum Auftakt am Freitag präsentierten die Arbeitsgruppen den aktuellen Stand ihrer Materialien. Anschließend entwickelten sie ihre Ziele und ihren Arbeitsplan für das Wochenende: Was soll bis Sonntag erreicht werden? Welche Aufgaben stehen noch an? Und wie können die einzelnen Materialien innerhalb der Gruppe bestmöglich aufeinander abgestimmt werden?
Der Samstag stand ganz im Zeichen intensiver Gruppenarbeit und gegenseitigen Feedbacks. Die Lehrkräfte nutzten die Zeit, um ihre Konzepte zu schärfen und Lösungen für offene Fragen zu besprechen. Einen besonderen Impuls lieferte ein Ingenieur von Amazon Future Engineer, der den Teilnehmenden Einblicke in seinen beruflichen Werdegang, seinen Arbeitsalltag und die Anforderungen seines Berufsfeldes gab. In der anschließenden Fragerunde konnten die Lehrkräfte die Gelegenheit nutzen, ihre Fragen direkt mit ihm zu diskutieren. Für eine kleine Abkühlung sorgte zwischendurch eine gemeinsame Eispause.
Am Sonntag präsentierten die Gruppen ihre Fortschritte und planten den Endspurt bis zur Fertigstellung der Materialien. Die Unterrichtsmaterialien werden im Frühjahr 2027 auf Deutsch und Englisch veröffentlicht.
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